Kaffeepause

macOS verabschiedet sich langsam von 32-Bit-Apps, Instagram testet die Weiterleitung zu WhatsApp und Google lässt keine Werbung mehr auf dem Lockscreen zu

vor 2 Wochen - kaffeepause 2 Minuten Lesezeit

macOS & 64-Bit-Apps.

Was bei iOS schon geschehen ist, wird jetzt auch unter macOS umgesetzt. Bei High Sierra soll es sich um die letzte Version von Apples Desktop-Betriebssystem handeln, die 32-Bit-Apps ausführen kann. Wer seine App ab Januar im App Store platzieren möchte, der muss diese als 64-Bit-Version zur Verfügung stellen. Wessen App bereits im Store ist, der hat eine Gnadenfrist bis zum Juni des nächsten Jahres. Wer sein Programm nicht über de Store anbietet, der sollte die Umstellung ebenfalls berücksichtigten. Wie beim Umstieg auf Intel-Prozessoren kommt in der nächsten Version des Systems vermutlich schon ein Emulator zum Einsatz. Außerdem: Wir fassen eine Woche voller peinlicher Fehler bei Apple zusammen.


Instagram & WhatsApp-Weiterleitung.

Facebook möchte seine unterschiedlichen Apps offenbar stärker miteinander verbinden. Das zeigt eine neue Funktion für Instagram, die gerade getestet wird. Dabei handelt es sich um eine Funktion zum Teilen der Bilder per WhatsApp. Und wer Bilder zu einem bestimmten Thema im Blick behalten möchte, der kann Hashtags abonnieren. Derzeit ist noch nicht klar, wann diese Funktionen für alle Nutzer zur Verfügung stehen.


Samsung & Handlesen.

Nutzer von Samsung Smartphones, die in Zukunft ihr Passwort vergessen, könnten ihre Hand als Tippgeber verwenden. Dazu muss der Nutzer nur ein Foto seiner Hand machen. In deren Linien sollen dann Hinweise auf die im Passwort enthaltenen Buchstaben versteckt werden. Dadurch soll die Erinnerung an das Passwort wachgerufen werden. Derzeit handelt es sich dabei nur eine Patentanmeldung. Ob und wann die Technik den Weg in ein Samsung Smartphone findet, ist noch nicht abzusehen.


Google & Lockscreen-Werbung.

Google verbietet mit seinen neuen Store-Richtlinien das Ersetzen des Lockscreens zu Werbezwecken. Nur Apps, die explizit als Ersatz für den bisherigen Lockscreen gedacht sind, dürfen diesen in Zukunft (ab dem 30. Dezember) ersetzen. Hinzu kommt, dass Entwickler in Zukunft verpflichtet sind, ein Formular zur Alterseinstufung ihrer App auszufüllen.



Marvin Sommershof Marvin Sommershof

Marvin ist Redakteur bei Digital gefesselt. Daneben studiert er Technikjournalismus. Er interessiert sich für Gadgets, Tools und Games. Er twittert als @Marv1992

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