Kaffeepause

Influencer müssen Werbung besser platzieren, Spotify erfindet Künstler und China macht VPN-Diensten den Gar aus

vor 2 Jahren - kaffeepause 2 Minuten Lesezeit

Influencer & Werbung.

Werbung auf Instagram ist oft nur schwer als solche zu erkennen. Entsprechende Hinweise verstecken sich meist tief zwischen den anderen Hastags. Die Medienanstalten der Länder haben jetzt ihren Leitfaden überarbeitet. Dadurch soll Werbung zukünftig besser zu erkennen sein. Statt entsprechende Beiträge mit #ad oder #sponsored oder #poweredby zu markieren, soll zukünftig #Werbung oder #Anzeige verwendet werden. Damit soll sichergestellt werden, dass Verbraucher eindeutig zwischen Werbung und Redaktionellen Inhalten unterscheiden können. Dazu von uns: Schleichwerbung in sozialen Netzwerken.


Spotify & Fake-Künstler.

Scheinbar treten viele Künstler bei Spotify nicht unter ihrem echten Namen auf. Diese finden sich bei Playlisten die von Spotify selber erstellt worden sind. Musical Business Worldwide geht davon aus, dass die Künstler mit Flat-Preis bezahlt werden. Im Gegenzug bekommt Spotify die Rechte an den Songs. Spotify selber bestreitet den Vorwurf.


China & VPN-Verbindungen.

China könnte VPN-Verbindungen bereits im nächsten Jahr vollständig blockieren. Internetanbieter wurden angewiesen, die Dienste ab dem ersten Februar 2018 nicht mehr zuzulassen. In Zukunft sollen VPN-Anbieter ihre Dienste überprüfen lassen. Damit sollen unerlaubte Internetverbindungen vermieden werden. Derzeit ist noch nicht bekannt, ob sich das Verbot auch auf ausländische Unternehmen bezieht.


Facebook & Löschzentrum.

In Berlin hat Facebook zum ersten Mal einen Einblick in sein Löschzentrum gewährt. Dort beschäftigen sich Mitarbeiter mit bedenklichen Inhalte und löschen diese gegebenenfalls. Journalisten hatten zum ersten Mal offiziell die Möglichkeit, sich mit den Mitarbeitern zu unterhalten. Das Team selber widerspricht den Medienberichten, nach denen die Mitarbeiter mit den schrecklichen Bildern alleine gelassen werden, die sie täglich sehen.


China, Bezahldienste & Deutschland.

Um chinesischen Reisenden das Zahlen in Deutschland zu erleichtern, kooperieren chinesische Bezahldienste mit deutschen Unternehmen. So haben sich Wirecard und Tencent zusammengetan. Tencent bietet WeChat an. Die App wird in China unter anderem auch zum Bezahlen genutzt. Auch Konkurrent AliPay kooperiert mit Wirecard. 2.000 Einzelhändler in Deutschland akzeptieren inzwischen Zahlungen mit Alipay.


Microsoft, Visual Studio & Open-Source.

Microsoft hat einen Teil von Visual Studio Code unter Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Diese Erweiterung ist für die Arduino-Entwicklung nötig. Laut Microsoft soll der Code fast vollständig mit den offiziellen Entwicklungstools für Arduino kompatibel sein. Laut offiziellen Aussagen soll sich die Community durch diesen Schritt an der Entwicklung der Erweiterung beteiligen können. Der Code ist auf Github verfügbar.


Telekom, Vectoring & Kündigungen.

Bis zu 250.000 Kunden könnten von der Telekom gekündigt werden. Sie besitzen derzeit einen VDSL-Anschluss. In ihrem Gebiet bauen andere Anbieter per Vectoring aus. Dadurch werden VDSL-Leitungen von anderen Anbietern gestört. Telekom-Kunden in diesen Gebieten müssen zu einem anderen Anbieter wechseln. Oder sie akzeptieren deutlich geringere DSL-Geschwindigkeiten. Eine Zusammenarbeit der Telekom mit den Fremdanbietern erscheint hingegen zumindest unwahrscheinlich.



Marvin Sommershof Marvin Sommershof Marvin ist Redakteur bei Digital gefesselt. Daneben studiert er Technikjournalismus. Er interessiert sich für Gadgets, Tools und Games. Er twittert als @Marv1992
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