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Google will Publisher unterstützen, US-Sanktion gegen ZTE und Einblick in den Arbeitsalltag von Amazon-Lagerarbeitern

vor 1 Jahr - kaffeepause 2 Minuten Lesezeit

Google, Publisher & Unterstützung.

Google hat neue Maßnahmen angekündigt, Publisher im Web zu unterstützen, um Verluste durch Werbeblocker auszugleichen. Das »Funding Choices« genannte System soll dazu in 31 zusätzliche Länder ausgeweitet werden. Seitenbetreiber können dadurch eine Nachricht für Nutzer aus diesen Ländern einblenden, die sie auffordert, den Werbeblocker auszuschalten oder einen sogenannten Contributor Pass zu kaufen, bei dem für die Werbefreiheit bezahlt werden kann. Diese Nachrichten können die Inhalte blockieren, oder den Nutzer ohne Konsequenzen auf die Verwendung des Werbeblockers hinweisen.


ZTE & US-Sanktion.

ZTE darf keine Soft- und Hardware mehr aus den Vereinigten Staaten verwenden. Das ist für den chinesischen Hersteller in sofern kritisch, als dass der Hersteller auf die Prozessoren des amerikanischen Herstellers Qualcomm setzt. Weitere Probleme könnte es auch bei der Lizenzierung von Android geben, die durch Google erfolgt. Allerdings ist ZTE selbst für diese Probleme verantwortlich. ZTE soll sich nicht an die Sanktionen gegen Nordkorea und Iran gehalten haben, wofür bereits eine Geldstrafe ausgesprochen wurde. Durch falsche Angaben hat sich ZTE jetzt in diese kritische Situation gebracht.


Amazon, Lagerarbeiter & Schlechte Behandlung.

Ein neuer Insider-Bericht gibt einen Einblick in die Arbeit von Lagerarbeitern bei Amazon. Sie sollen beispielsweise darauf verzichten, während ihrer Schicht auf die Toilette zu gehen. Stattdessen nutzen sie Flaschen, da sie eine Verwarnung im Hinblick auf ihre Zielzahlen zu vermeiden. Auch Pausen und Krankheitstagen sollen vermieden werden. Verantwortlich für diese und weitere Einsichten ist der Journalist James Bloodworth, der undercover bei Amazon in Großbritannien gearbeitet hat.


Facebook, Indien & Zahlungen.

Facebook testet in Indien derzeit einen Service für Zahlungen, mit dem Nutzer beispielsweise ihre Handyrechnung direkt aus dem Messenger bezahlen können. Auch Einkäufe bei Shops sollen sich auf diese Weise einfach bezahlen lassen. Die Funktion lässt sich durch das Unified Payment Interface der Regierung einfach umsetzen, da der Zugang durch APIs recht einfach zu integrieren ist.


Apple Watch, Akku & Reparatur.

Offenbar hat die zweite Generation der Apple Watch Probleme mit sich ausdehnenden Akkus. Dadurch wird die Smartwatch so stark beschädigt, dass die normalen Funktionen nicht mehr gewährleistet sind. Apple bietet jetzt einen kostenlosen Austausch der Hardware an. Für drei Jahre nach dem Kauf sollen Nutzer jetzt eine kostenfreie Reparatur erhalten. Geld zurück gibt es für alle, die eine Reparatur bereits selbst bezahlt haben.



Marvin Sommershof Marvin Sommershof Marvin ist Redakteur bei Digital gefesselt. Daneben studiert er Technikjournalismus. Er interessiert sich für Gadgets, Tools und Games. Er twittert als @Marv1992
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