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Project Treble

Android besser machen

vor 3 Monaten - 1 Minute Lesezeit Hörzeit

Die Verbreitung neuer Android-Version gibt immer wieder Anlass zu Kritik. Das zeigt die Verbreitung von Android Oreo (Android 8) einmal mehr. Die neue Version ist auf einem Prozent der Geräte vorhanden und alte Versionen dominieren weiterhin. Mit Project Treble soll sich das jetzt ändern. Wir klären die Funktionsweise und geben einen Überblick über Chancen und Möglichkeiten.

Einfache Updates

Das Hauptziel von Treble ist klar: OEM-Hersteller sollen in der Lage sein, Updates schneller auszuliefern. Und das wird durch die Aufteilung des Systems erreicht. Dieses besteht in Versionen von Android 7 und älter aus einer Kombination des Android Frameworks und den Treibern für die Hardware.

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Vor-Treble
Das Android-Framework und die Treiber sind bisher auf einer Partition zusammen.

Bild: Google

Das bedeutet, das System und Treiber nur in einer Einheit vorhanden sind. Bei einem Update muss der Code in seiner Gänze ausgetauscht werden. Das behindert nicht nur Updates auf die neue Version sondern auch Sicherheitsupdates. Mit Treble wird diese Verbindung aufgelöst. Treiber landen stattdessen in einer eigenen Partition. Android selbst liegt in einer eigenen Schicht.

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Bild: Google
Das Android-Framework und die Treiber werden mit Treble getrennt und erlauben einfachere Updates.

Bild: Google

Um einen besseren Überblick darüber zu erhalten, wie Updates bisher funktionieren, der sollte einen Blick auf Sonys Beschreibung des Update-Prozesses werfen.

Marvin Sommershof Marvin Sommershof Marvin ist Redakteur bei Digital gefesselt. Daneben studiert er Technikjournalismus. Er interessiert sich für Gadgets, Tools und Games. Er twittert als @Marv1992
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