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Xiaomi kann randlos immer noch

Das Mi Mix 2 ist da

vor 1 Woche - 2 Minuten Lesezeit Hörzeit

Xiaomi hat das nahezu randlose Smartphone nicht erfunden. Diese Ehre gebührt der Aquos-Reihe von Sharp. Doch Xiaomis Mi Mix ist mit Sicherheit das bekanntes randlose Smartphone. Kein Wunder, dass vor allem das 6,4 Zoll große Display beeindruckt. Schließlich deckt es 90 Prozent der Front ab. Mit dem Mi Mix 2 verfeinert Xiaomi jetzt seine Formel.

Kleiner, handlicher

Als erstes fällt auf, dass sich das Display-Format geändert hat. Wie bei Samsung und LG setzt Xiaomi auf ein Display im 18:9-Format. Gleichzeitig schrumpft der Display auf 5,99 Zoll. Beide Maßnahmen sollen das Mi Mix 2 praktischer als seinen Vorgänger machen. Es soll sich einfacher mit der Hand umschließen lassen. Durch die kleinen Ränder ist das Gehäuse außerdem deutlich kleiner als bei anderen Smartphones mit ähnlicher Display-Diagonale. Zum Vergleich: Das iPhone 7 Plus mit einer Display-Größe von 5,5 Zoll ist größer als das Xiaomi-Smartphone.

Das Äußere ist allerdings nicht nur durch das großflächige Display schick. Auch die Rückseite kann sich sehen lassen. Hier kommt bei allen Modellen Keramik als Material zum Einsatz. Diese soll besonders unempfindlich gegen Kratzer sein. Umrahmt ist diese Hardware von einem Rahmen aus Aluminium. Ein spezielle Premium-Variante soll ein Gehäuse besitzen, welches vollständig aus Keramik gefertigt ist. Natürlich findet sich auch eine Kamera auf der Rückseite. Diese hat eine Auflösung von 12 Megapixeln und besitzt einen optischen Bildstabilisator. Sie soll mit dem Kameramodul aus dem Mi 6 identisch sein. Allerdings hat das Mi Mix 2 keine Doppelkamera.

Auch im Inneren zeitgemäß

Neben dem schicken Äußeren kann sich auch das Innenleben sehen lassen. Hier kommt der Snapdragon 835 als Antrieb zum Einsatz. Diesem stehen 6 GB Ram zur Seite. Das sollte für ordentlich Power sorgen. Weder alltägliche Aufgaben noch Spiele sollten ins Stocken geraten. Die interessantes Neuerung dürfte (zumindest für deutsche Nutzer) die Unterstützung des LTE-Bandes 20 sein. Damit lässt sich das Gerät in vollem Umfang im deutschen LTE-Netz einsetzen. Durch das tolle Preis-/ Leistungsverhältnis bekommen Nutzer einiges geboten.

Die Preise

Hauptunterschied bei der Preisgestaltung: Wie immer die Speicherausstattung. Die ist allerdings schon beim Basismodell großzügig bemessen. Für 410 Euro wechselt die Basisvariante mit 64 GB den Besitzer. Für 460 Euro gibt es die Version mit 128 GB und wer noch mehr braucht, der greift zur 256-GB-Variante für 511 Euro. Zu beachten ist allerdings: Die Preis hängen vom Importeur ab. Übrigens: Alle die es ganz besonders luxuriös wollen, greifen zur Premium-Variante. Diese »Special Edition« besitzt 8 GB Ram und ein Unibody Gehäuse aus Keramik. Sie soll 600 Euro kosten.

Marvin Sommershof Marvin Sommershof Marvin ist Redakteur bei Digital gefesselt. Daneben studiert er Technikjournalismus. Er interessiert sich für Gadgets, Tools und Games. Er twittert als @Marv1992
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